Menschen
Herbert Fette
Gröpper vun’n Hohenhamelner Heimatvereen un engaschierter Bewahrer vun de regionale Geschicht
Herbert Fette, boren an’n 24. Februar 1919 to Hohenhameln, weer van Beruf gelehrter Landmann un dör un dör verwurzelt in de bäuerliche Traditschoon siener Heimatsgemeen. Mit groote Hingav hett he sik sien leevt lang för’t Bewahren vun dat dörpliche Leven un de plattdütsche Kultuur stark maakt.
1971 weer he „Oberbürgermeister“ in’t Klubb vun de Oberbürgermeisters to Bad Hohalia – en Titel, de mit veel lokal Humor un Traditschoon to tun hett.
Sien wirklichen Spuren in’t Dörp hett he aber 1979 mit de Gröpung vun de Heimatgruppe Hohenhameln achterlaten, ut de later de eingetragene Heimatvereen Hohenhameln e.V. wurr. Sien Ziel weer, de Geschicht levendig to holln un de Lüüd in’t Dörp en Bewusstsein för de Egenarten un de Wandel vun de Tied to geven.
Ünner sien Leedung wurr de Grupp fix en wichtige Deel vun’t dörpliche Leven – mit den festen Gloven, dat Geschicht nich blots in de Archiv hörn deit, man ok midden in’t Leven.
En besünnere Hööhepunkt weer 1988 de Öffnung vun de „Heimatstube Hohenhameln“. Se is dat sichtbare Resultat vun Fettes joorlängs Sammelleven. Mit groten persönlichen Ienatz hett he allens tosamenbracht, wat vun’t bäuerliche Leven künnt vertellen – Ackerspeel, Husstuug, Werkzeug un Alltagsdingen. Vele Saken stammen ut Hööf, de dat Bedriev opgegeven harrn. Dorans wurr de Sammlung immer groter dör Spenden ut’t Dörp. Vundaag sünd dor ok veel Saken ut Handel, Handwark un Industrie bi, genau as en rieke Sammling vun ole Fotoos un Schriftstücken – de worden noch vörsig katalogiseert.
Herbert Fette hett mit sien Arbeit en Vermächtnis achterlaten, dat wiet över dat Dörp hen glüht. He weer nich blot Gröpper un Organisator, man ok mit Hart un Sinn en Geschichts-Bewahrer un en Mann, de de Lüd tosammenbrengen kunn. Sien Wirken leeft wied in de Heimatstube un in’t Leben vun den Vereen – un allens ünner de Idee: Heimat is nich blot Vergangenheid, man ok en Opgav för de Tied, de noch kümmt.
Otto Köhler – Een Leven för’t Dörp un den Heimatverein
Otto Köhler, boren an’n 28. März 1950 in’t Krankhus to Peine, is en rechte Hohenhamelner Dörpsmensch. Groot worrn is he op den elterlichen Hof in de Breite Straat Nr. 78 – dat is hüüt „Im unteren Dorfe“ – un von lütten an weer he mit dat Dörp, de Lüüd un de Landwirtschap fest verankert. De Tieden vun sien Kindheit un Jugend worrn geprägt vun de dichte Dörpsgemeinschaft, vun Arbeit un Spel op’n Hof un bi de Naboen – dat weer dat Fundament, wat he all sien Leven lang mit sich drägen hett.
Na de Volksschool in Hohenhameln un de Michelsenschool in Hildesheim, de he 1966 mit de Middlere Reife afsloten hett, hett he en ordenlich landwirtschaftlich Lärngang maakt. 1968 hett he sien Gehilfenprüfung maakt un 1970 hett he an de Fachschool för Höger Landwirtschap an de Michelsenschool den Titel „Staatlich geprüfter Landwirtschaftsleiter“ kriegt. In dat sülvige Johr is de hele Familie mit’n ganzen Hof na Reimerdingen in de Lüneburger Heide trecken. Dor hett Otto eerst mit op’n Hof arbeidt, later denn as landwirtschaftlicher Verwalter in en Betrieb mit Sauerkrautfabrik in Bönen-Lenningsen – dat liggt bi Unna in Westfalen.
Dor weer nich blot klass’sch, man later ok Weinsauerkraut maakt – en Spezialität vun de Gegenn.
Schon bald hett Otto sien Hart för dat Gemeenwesen wiest: In de Lüneburger Heide is he in den Vorstand vun den örtlichen Schützenverein kommen – dat weer so to seggen de Anfang vun vele später Ehrenämter.
1975 hett he sien Fru Gabriele, geborne Apel, dat Dochter vun den Hohenhamelner Kohlenhändler Heinrich Apel, den se all „Kohlenapel“ nöömt hebbt, heiraadt. De twee hebbt twee Döchter kriegt, later kamen dree Enkel dorbi.
1981 hett Otto Köhler en wichdige Entscheidung trecken: He is wedder na Hohenhameln torüch kehrt un hett in Hildesheim en niege Arbeit uptahn. Dor weer he 33 Johr lang as Afdeelungsleiter in en mittelgroten Gummibetrieb tätig – för dat Labor verantwortlich un för Produkte mit vulkaniseert PTFE-Folie.
In sien ole Heimat hett Otto Köhler sik denn ok glieks weer mit Kraft engagiert. He weer in de Kommunalpolitik aktiv, as Jäger in’n Hegeringvorstand, bi’n Gesangverein, bi’t Männer-Schützenkorps (17 Johr in’n Vorstand, dorvun 8 Johr as 1. Hauptmann) un bi’n TSV.
1995 hett he in’n Verein vun de Oberbürgermeisters dat Amt as 40. Oberbürgermeister övernahmen – mit’n augenzwinkernden Titel „Otto von Gummi und Strapsen“, en hümmelsche Anspielung op sien Beruf un sien Humor.
En besünners Kapitel in sien Leven fing 1986 an, as he in den Heimatverein Hohenhameln e.V. eingetreden is – eerst as tweede Vorsitzender. Na den plötzlichen Dood vun Herbert Fette hett Otto Köhler 1992 entschlossen de Leitung övernahmen – en Aufgabe, de he över 32 Johr mit Inzet, Klokheit un Hartblut utföhrt hett.
Ünner sien Ledderschaft hett sik de Verein to en annerkannte Institution in’n Landkreis Peine entwickel.
He kunn de Lüüd för de Heimatgeschicht begeistern – mit sien populäre Dörpsrundgängen, Führungen dör dat Arboretum un de sorgfältige Pflege vun de Heimatstube in’t Schoolzentrum. Ok hüüt noch führt he Interessierte mit groot Wissen un viel Humor dör de Geschicht vun Hohenhameln.
Mit sien Aftritt in’t Johr 2024, na över dree Dekaden an de Spetz vun’n Heimatverein, hett Otto Köhler en Vermächtnis achterlaten, dat wiet över dat Dörp hen utstrahlt. Sien unermüdlich Arbeit för de Gemeenheit, sien Humor, sien Verbondenheit mit de Lüüd un sien Leev för de Heimat maakt em to een vun de markantsten Lüüd vun Hohenhameln.
Otto Köhler – en Hohenhamelner durch un durch, en Bewahrer vun de Geschicht un en Minsch mit groot Hart för sien Tohuus.
Walter Könneker
Mit grote Dankbarkeet un diepe Ehrfurcht denken wi an den Walter Könneker – en Mann, de mit sien Tatkraft, sien Standhaftigkeit un sien nich nagelaten Insett dat Leben vun vele Lüe riker maakt hett. An’n 21. November 1934 is he as dat ollste vun dree Kinner boren un in Hohenhameln groot worrn – en Ort, de em tot an’t Enn sien Heimat un Middels Punkt in’t Leben bleven is. Dor is he rutwussen, dor hett he wirket, un dor hett he an’n 30. April 2022 sien letzte Ruh funnen.
De Walter Könneker weer öber vele Johr en markante Persohn in’t dörpsche Gemeenleven vun Hohenhameln. As langjähreges CDU-Lid hett he sik mit grote Sorgfalt un mit mensklike Wärm för de Sorgen un Wünschen vun sien Mitlüüd insett. Sien politisch Arbeid weer allens Tied geprägt vun klor Haltung, ehrlik Woort un’n festen Willen, dat Rechte to doon – ok wenn dat man nich allens recht makt. Rieksünnigkeit un Redlichkeit weern för em nich blot Woort, man echte Levensweerten.
Ok as Buur weer de Walter Könneker en Mann vun Dohn un Verantwortung. Mit voller Hartenlust hett he sien Hof föhrt un sien diepe Verbunnenheit mit de Natur in Übereenstimmung bröcht mit en modernt, vörutkiekend Landwirtschaft. De Arbeit op’n Feld weer för em nich blot en Broterwinn – se weer sien Beroopen.
Sien Ehrenamt is swor to övertreffen: öber vele Johr hett he sik bi de Freiwillige Feuerwehr Hohenhameln insett. Besünners nennenswert is sien Mitmooken bi’n Speelmannstug, wo he nich blot musizeert hett, man ok öwer Generatschoonen henweg Gemeenschap stift hett. De Kameradschaft, de he dor beleevt un vöran bröcht hett, weer en Afspiegelung vun sien tiefe Gloven: Alleen geiht nix – man tosamen sünd wi stark.
En Hööhepunkt vun sien Insett weer de Anstoot to dat Dörpsfest „Bründelfete“. Mit dissen Gedanken hett de Walter Könneker en Traditschoon in’t Leben ropen, de wieter wirkt as dat Fest sülven: Se hett Lüüd tosamen bröcht, de Naberhaft weer lebendig maakt un dat Gemeenschapsföhl in Hohenhameln nachhaltig stärkt.
De „Bründelfete“ dröppt sien Handschrift – en blijvend Teken vun sien Wirken.
De Walter Könneker hett sik mit groot Engagement bi de 850-Johr-Feier vun Hohenhameln insett un hett dorbi spöhrbare Spuren achterlaten. As Ortsbürgermeister weer he nich bloots en vörantreiber Kraft bi de Organisatschoon vun de Feierlichkeiten, man ok de Ideengever för den Denksteen, de noch hüüt op'n Zimmerplatz an de lange Geschicht vun’t Dörp erinnert. Mit veel Hartblut un Vörsicht hett he sik dorüm kümmert, dat de Dörpsgeschicht en Platz in’t openbare Leven kriggt. In't Johr 1996 hett he den Steen mit Stolz onthüllt – en sichtbaret Teken för sien Verbunnenheit mit Hohenhameln un för sien Insett för de Gemeen.
Walter Könneker war ein Mensch, der Haltung zeigte, ohne sich in den Vordergrund zu drängen. Einer, der anpackte, wo Hilfe gebraucht wurde. Einer, dessen Wort galt. Und einer, dem das Wohl seiner Mitmenschen immer am Herzen lag. Sein Leben war erfüllt von Verantwortung, Einsatz und Mitmenschlichkeit.
An’n 23. April 2022 is de Walter Könneker in’n Oolt vun 87 Johr verstorven. Mit em verlürt Hohenhameln en verdienten Bürgersmann, en Vörbild an Ehrlichkeit un Gemeenschapsinn, un vele verlürt en treuen Fründ un Weggenoot. Man sien Nachlaat leeft wieter – in Erinnern, in Vertellen un in de Spuren, de he in sien Heimat achterlaten hett.
Wi bücken uns in Dankbarkeet vör en grooten Hohenhamelner: Walter Könneker.
Karl Bähre
Ehrenbrandmester vun de Gemeen Hohenhameln un een Vörbild an Pflichtbewustsein
Karl Bähre, boren an’n 5. März 1925, weer van Handwark Lüttbuer un en Mann vun Daat – fast verwurzelt in de Gemeen Hohenhameln un dörchdrungen von’n tiefen Sinn för Verantwortlichkeit gegenöver sien Nabenmenschen. Nebens sien Buernwark weer’t allens vör allen de Dienst in Ehren, de sien Leven utmaakt hett un em grode Achtung in’n Dörp inbrocht hett.
Sien Naam is fast verklamert mit de Geschicht vun de Freiwillige Brandwehr to Hohenhameln. Vun 1958 bet 1975 weer he Ortsbrandmester to Hohenhameln – en Amt, dat he mit grote Ruh, Sichterhand un Leedungskraft utföhrt hett.
Bi de lüttländsche Verwaltenomstalt in’t Johr 1874, wo de klütten Gemeen to de Eenheitsgemeen Hohenhameln tosamengahn sünd, stünn he vör de swore Upgaav, de vörher eegenstännigen Brandmester ut de Dörper to een Gemeenschap to fügen. Ut de Gemeenbrandmester wörden Ortsbrandmester, un dat bedürft een Mann, de allens verbinnen kunn.
Karl Bähre wöör dorüm toholl Gemeenbrandmester vun de nie Gemeen Hohenhameln.
Mit sien stille, bedachte Art – so hett dat de Günther Becker later seggt – hett he disse Upgaav „vörtrefflich bestahn“. Sien Warken weer dörchstrickt vun Utrecken, Leedungskraft un nimmermüden Einsatz. As kenntlich Zeichen sien Verdiensten wöör he to Ehrenbrandmester vun de Gemeen Hohenhameln ernömt.
Ook baven binnen de Gemeen hett man sien Ehrenamtliche Dienen hoch geehrt: He krieg dat Bundesverdienstkrüüz un dat Feuerwehrehrenkrüüz in Gold, de hööchste Utdrick vun Dank un Achtig, de de Dütsche Brandwehrverband geven kann – en teekenspraak för sien Johrzähnte lang Engagement för dat Gemeengoed.
Man nich allens weer ernst: Karl Bähre hett ok Lüchtigkeit un Freud in’t Gemeenleven bröcht. Anno 1959 hett he dat Amt as „Oberbürgermeister“ binnen den Karnevalsverein Club der Oberbürgermeister to Bad Hohalia övernommen – en Ehrennaam, de för Fröhlichkeit, Tosamensiet un dörgesett Gemeinschaft steiht.
Karl Bähre blifft in’t Gedächten as een, de in aller Still groot Dingen bewarkt hett. Sien Spuren in de Brandwehr, in’t Vereinswesen un binnen de Dörpgemeen sünd noch allens to spören. Mit Pflicht, Achtung un Herzenswärm hett he en Tied geprägt, de noch lange nahklinkt – un he hett Spuren laten, de nich vergehen.
Karl Heinrich Wilhelm Busse, genannt „Wilhelm Busse“
Karl Heinrich Wilhelm Busse (1910–1958)
Landmann, Kaltblutzüchter un ehrenhafter Gemeenvadder to Hohenhameln
De Karl Heinrich Wilhelm Buſſe, de allens „Wilhelm Buſſe“ nöömt wurr, is an’n 3. Januar 1910 boren. He weer en Landmann mit Hart un Seel – fast in Hohenhameln inwachsen un geprägt vun dat Buernleven sien Tiet. Na sien landwirtschaftlich Lehrtied hett he den ole Hof vun de Ollen övernahmen, den he nich alleen good bewahrt hett, man ok mit groot Lüüdenschaft för de Peerzucht geprägt hett.
As bekannter Kaltblutzüchter weer he wiet bekannt över de Grenzen vun Hohenhameln rut. Siene starken Kaltblüter un ok de Ossen sünd jümmers bi’t Arbeit op’t Feld to sehn west – en Bild, dat mennig Een noch mit em verbünnen deit. Sien Zucht gell as vörbildlich un fast – en Utdruck vun sien groten Fachweten un de Leev to de Dieren.
Man de Buſſe weer nich alleen Buur, he weer ok en Mann, de sik mit Hart in’t Gemeenleven inbrocht hett. He weer Ortsbrandmeister vun de Freiwillige Füerwehr Hohenhameln – to de Tiet noch „Commandant“ nöömt – un hett in disse Funkschoon de Entwicklung vun de Füerwehr wesenhaft mitbestimmt. Vun 1951 an hett
he de Füerwehr mit groten Einsatz un veel ne’e Ideen föhrt:
He hett de ole Handsprit wechdaahn laten, en ne’e Schiebeleiter op en Fahrgestell sett, in 1954 en Motorsprit anköfft un in 1956 dat erste mol en Schaumlöschgerät wiest – dat weer to de Tiet en grote Vörutgang in de Brandwehr. Wilhelm Buſſe weer dor mit en echt Vörgänger vun de Technische Erneuerung in’t Füerwehrwesen.
Ok in’t kulturell un dörpsche Leven hett he mitmaakt: He weer bi den Karnevalklub „Club der Oberbürgermeister“ dorbi un bi’n Schützenverein, wo he in 1937 Schützenkönig wurr – en Teken för sien Verbuundenheit mit’t Dörp.
He weer een vun de erste „Oberbürgermeisters“. In’t Johr 1956 hett he as „Wilhelm de Eerſte“ dat Amt antritt – un is as zweite Oberbürgermeister in de Chronik rin ingahn. Dank em gifft dat nu en Amtskett un en Ratslüüdel as Teken vun de Würd vun dat Amt.
Truurigerwies is he an’n 22. Mai 1958 bi en Arbeitsunfall in Hildesheim verstorven – man 48 Johr old. Sien Dood reet en grote Leed in de Familie, op’n Hof un in’t Dörp. Sien Fru Hildegard (bürtig Meier) un de gemeensam Dooter Gisela (later Könneker) mööt früh Verantwortung övernehmen un den Hof in sien Sinn wieterföhren.
Wilhelm Buſſe blifft in’t Gedächnis as en daadkräftiger, vörutdenkend un dörpsverbuunnen Mann. Wat he för de Landwirtschaft daan hett, sien Füerwehrarbeit un sien Insatz in’t Vereinsleven maken dat Bild vun en Minsch, de sien Dörp nich alleen bewohnt hett – man mitgestalt hett.
Gert Lindemann
Gert Lindemann (bort 4. Oktober 1947 in Wuppertal) weer en düütscher Jurist un Politiker (CDU).
Toe kümmt he in Niedersachsen politisch to Rechten, vör allens in’t Landwirtschap un bi de ländlichen Gegenden. Tussen 2013 un 2017 weer he Minister för Ernähring, Landwirtschap un Verbraucherschutz in Niedersachsen un hett sik för de Förrödderung vun de Landwirtschap un de Unnerstützung vun de ländlichen Dörper stark maakt.
Lindemann weer ok för sien Emsigen in de Energiepolitik un de Landwirtschap bekant un hett versöcht, langfristeg Lösen to finnen, de de Bedürfnisse vun Natur, Buuren un Verbraukers gerecht warrn.
In sien politischer Laufbahn weer Gert Lindemann för sien praktsch Ansatz un vörstäntlich Wesen hoch anerkent. Vörher weer he Staatssekretär in’t Bundesministerium för Ernähring, Landwirtschap un Verbraucherschutz vun November 2005 bit Januar 2010.
Na sien Wehrdienst hett Lindemann vun 1970 bit 1974 Rechtswissenschop an de Albert-Ludwigs-Universität in Freiburg, an de University of Oxford un an de Christian-Albrechts-Universität in Kiel studeert. Sien eerste Staatsexamen hett he 1974 maakt, dat twede juristise Staatsexamen 1977.
Tussen 1977 un 1979 weer Gert Lindemann Richter in’n Oberlandesgerichtsbezirk Celle. Vun 1979 an weer he eerst persönlicher Referent vun den Minister för Ernähring, Landwirtschap un Forsten in Niedersachsen, Gerhard Glup; ab 1981 weer he Referatsleiter bi de Vertretung vun’t Land Niedersachsen in Bonn un vun 1983 bit 2003 Referats- un Abteilungsleiter in’t niedersächsische Ministerium för Ernähring, Landwirtschap un Forsten.
Tussen 2003 un 2005 weer he Staatssekretär in’t niedersächsische Landwirtschaftsministerium, dorna in November 2005 Staatssekretär in’t Bundesministerium för Ernähring, Landwirtschap un Verbraucherschutz. Na den Wessel vun den Bundesminister Horst Seehofer na Bayern hett he bis to de Amtsövernahmen vun de neue Bundesministerin Ilse Aigner vun 27. Oktobre bit 30. Oktobre 2008 provisorisch de Amtsgeschäfter vun dat Ministerium föhrt.
In Januar 2010 hett de Bundeslandwirtschaftsministerin Aigner Lindemann entlast un mit den bisherigen Präsidenten vun de Bundesanstalt för Landwirtschaft un Ernähring, Robert Kloos, afgöst.
Gert Lindemann weer am 19. Januar 2011 as neier Landwirtschaftsminister vun Niedersachsen vereedigt un hett de Nachfolge vun de zurücktretenen Astrid Grotelüschen angetraten.
Quelle: Quelle: Lindemann als neuer Landwirtschaftsminister vereidigt In: Rheinische Post vom 19. Januar 2011
Gert Lindemann is verheiratet, hett drei Kinner un woont in Hohenhameln. He weer för 40 Johr Mitglied in de Jägerschaft Peine ehrt, wat up sien langjährig Emsigen in den Hegering Hohenhameln wiest. 2005 hett he de Ehrenmedaille vun dat Landvolk Niedersachsen kriegt. Gert Lindemann weer 1989 Oberbürgermeister in Hohenhameln un dormit de letzte aktive Oberbürgermeister vör den Golfkrieg, denn 1991 is de Rosenmontagsveranstaltung wegen den Krieg utfallen.